Vita

Marie Friebel wuchs in Coswig (Anhalt) auf und erhielt an der dort ansässigen Musikschule  ihre ersten Klavier-, Theorie- und Gesangsstunden. Mit 14 Jahren wurde sie  in den Musikspezialzweig der renommierten Landesschule Pforta aufgenommen erhielt dort eine umfassende musikalische Ausbildung.

Nach ihrem Abitur studierte die Sopranistin klassischen Gesang bei der Händelpreisträgerin Juliane Claus an der Martin Luther-Universität in Halle und schloss 2013 erfolgreich mit dem gesangspädagogischen und künstlerischen Diplom ab.

Während des Studiums in Halle wirkte Marie Friebel  in diversen Musiktheaterproduktionen der Hochschule mit und  debütierte im Jahr 2010 als Serpina (Magd als Herrin von G.B. Pergolesi) an den Landesbühnen Sachsen unter Thomas Gläser und der Regie von Stefan Brosig.

WAND GELBfin_pswebIm Januar 2011 sang sie die Partie der Sophia von Kapulstedt in der Uraufführung der Oper „Drei Intermezzi“ von M. Buch und Y. Engelke am Opernhaus Halle.

Eine weitere Säule des künstlerischen Schaffens von Marie Friebel ist der Konzertgesang.

Das Repertoire der Koloratursopranistin umfasst die gängigen Partien ihres Stimmfachs von J.S. Bach und G.F. Händel über W.A. Mozart und J.Haydn, F. Mendelssohn-Bartholdy und G. Fauré bis B. Britten und B.Chilcott.

2015 sang sie im Radiogottesdienst von MDR Figaro und war bei diversen Kirchenmusiken im mitteldeutschen Raum zu hören. Regelmäßige Liederabende gehören ebenso zu ihrem  musikalischen Schaffen. So war sie 2015 u.a. mit Thomas Cadenbach (Semperoper Dresden) in Leer (Ostfriesland) zu erleben, wo sie die „Mädchenblumen“ von Richard Strauss interpretierte.

Letztes Jahr führte Marie Friebel u.a. in  mit Peter Schedding (Oper Halle) den „Liederkreis op. 39“ von R. Schumann auf und sang souverän im Havelberger Dom Vivaldis „Gloria“ und die Bachkantate 79 „Gott der Herr ist Sonn und Schild“. Außerdem arbeitet die Sopranistin seit 2016 mit dem Sächsischen Kammerchor unter Leitung von Fabian Enders zusammen.

Private Studien und Meisterkurse führten die Sopranistin bisher zu Sibylla Rubens, Gudrun Bär, Krisztina Laki,  Prof. Dr. Jeanette Favaro-Reuter, Janet Williams, KS Peter Maus und Snezana Nena Brzakovic.

Wichtige Impulse erhält sie aktuell von Gudrun Bär in Weimar.